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Samará Beach 22. Juni 2010

Posted by tobigoescostarica in Mein Auslandsjahr., Während des Jahres.
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Heyho.

Nach einer doch etwas größeren Pause, als ich gedacht habe, gehts weiter mit dem Urlaub mit meinen Eltern.

Hier also Part 2:

Nachdem wir uns den ersten Tag in Montezuma aufgehalten hatten, ging es dann weiter auf mit dem nächstem Ziel: Samará Beach.

Eins kann ich vorab sagen: Die Straßen waren nicht unbedingt so, wie ich mir vorgestellt hatte, aber wir sind doch noch angekommen.

Es  ging also aus dem Ort raus und ein gutes Stück in Richtung Norden über eine Schotterpiste, die eigentlich ganz gut zu befahren war.

So kamen wir dann auch schon an unserem kleinem Zwischenziel ziemlich zügig an. Das war: Playa del Carmen / Malpaís und Santa Theresa.

3 perfekte Surferstrände. Natürlich haben mein Vater und ich es uns nicht nehmen lassen und mussten uns dann doch eine Surfschule suchen und haben uns eine Stunde gekauft. Nach langem aufwärmen und Dehnen, ging es danachn ab ins Vergnügen. Die Wellen waren sehr gut für Anfänger und bei mir klappte es schon sehr gut mit dem Surfen. Mein Vater schaffte es sogar auch einige Male drauf stehen zu bleiben ;)

Nachdem wir völlig ermüdet vom Paddeln und aufstehen waren, haben wir uns ins Auto gesetzt und es ging weiter die Küste entlang hoch. Es waren zwar nicht mehr viele Kilometer, doch die “Straße” hatte es in sich, so dass wir über 5 Stunden noch gebraucht haben, bis wir endlich an unserem Ziel ankamen.

Hier so ein paar “Highlights” der Strecke:

1. Ein kleiner Fluss, der ins Meer mündete und den man umfahren musste. Dabei kam uns dann ein Quad entgegen, die wir dann gefragt haben, wie denn der Rest der Strecke aussieht. Die meinten dann ganz nett: “Ja also das ist schon die richtige Strecke. Aber ihr seid ein bisschen spät dran. Da man ungefähr einen Kilometer übern Strand fahren muss, und das nur bei Ebbe möglich ist, müsst ihr wahrscheinlich etwas durchs Inland fahren.” Ja geil. Wir also die nächste Straße etwas mehr ins Landesinnere gefahren. Doch die Strecke war auch nicht wirklich ohne. Wir waren trotzdem guter Dinge und fuhren einfach mal los. Bis dann auf einmal die Straße irgendwie in einem Fluss endete und auf der anderen Seite dann weiter ging. KLASSE. Ich wusste nicht, dass Costa Rica doch noch sooooo naturbelassen ist. Wir guckten daher, wo man denn her könnte, fanden aber keinen Weg. Hinter uns kam dann ein Paar aus Norwegen mit ihrem Auto auch an. Wir lachten uns nur gegenseitig an und fragten uns, wie denn da durchkommen sollten. Glücklicherweise kam dann gerade ein Tico angefahren und meinte: “Ist ja gerade erst Anfang der Regenzeit. Folgt mir einfach, ich bring euch da durch.” Wir also in Kolonne durch den Fluss gefahren. Hat auch alles super geklappt. Die Norweger und wir sind dann weiter gefahren. Meine Eltern und ich waren dann am Scherzen und meinten nur so: “Haha ja gleich kommt wieder ein Fluss”. Und siehe da, wenn man vom Teufel spricht, war auf einmal an etwas größerer Fluss vor uns. Ein Tico schob gerade sein Mopped durch den knietiefen Fluss. Da wir natrülich nicht wussten, wo es denn besser ist, durchzufahren, und der Flüss eine eher gelbliche Farbe hatte, musste ich dann aussteigen und dann doch mal vorgehen. Auch den Fluss haben wir dann durchqueren können.

Zu unserem Pech begann es dann mit Einbruch der Dunkelheit stark an zu gewittern.

Wir sind also doch schnell weitergefahren bei Dunkelheit, da wir ja doch noch ankommen wollten. Durch Radkasten tiefe Pfützen und über holprige Straßen ging es dann weiter. Bis wir ca. 20 km vor unserem Ziel waren. Da war dann auf einmal der 3te Fluss vor uns. Da es jetzt aber doch schon dunkel war, und man den Anfang der Straße auf der anderen Seite sehen konnte, mussten wir passen und umdrehen und über den Norden fahren durch viele kleine Dörfer, bis wir endlich auf der gut ausgebauten Hauptstraße ankamen. Dann dauerte es nicht mehr lange und wir kamen endlich so gegen 21.30 Uhr im Hotel an.

Was für eine Nacht.

Wir haben schnell eingecheckt, sind in ein Restaurant gegangen und haben uns dann schlafen gelegt, um am nächsten Tag an den Strand zu gehen. Ich hab mir mal wieder ein Brett geliehen und war den ganzen Tag surfen. ;)

Mein Rasta-Boardverleiher meinte dann zu mir: “Siehst du dahinten die Insel und den Strand? Ich mache da morgen ne Tour hin. Wenn du willst, könnt ihr mitkommen.” Ich also bestätigt und am nächsten mogen waren wir dann da. Alles bezahlt und dann packte er die Kanus aus. Ich und meine Eltern waren dann doch etwas überrascht, dachten aber doch, dass es lustig sein könnte. Nach 30 Minuten paddeln kamen wir dann auch auf der Insel an. Mit waghalsigen manövern, um nicht in eine große Welle zu geraten, ging es dann an den Strand. Dort konnten wir etwas schnorcheln und Früchte genießen, bis es wieder zurück ging.

Insegsamt waren die 3 Tage klasse und abenteuerlich.

Die nächste Station war dann: Playa Conchal, Playa Brasilito und Playa Flamingo.

Das und einiges mehr aber im 3ten Teil.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Viele liebe Grüße.

Tobi

Kommentare»

1. Ise - 27. Juni 2010

Hallo Tobias,ganz liebe Glückwünsche zu Deinem
Geburtstag in der Ferne,viel Spass heute,und
noch eine tolle letzte Woche(Taschentücher schon parat?)
Bis bald

Ise und Rainer


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